19. September 2018: Kita Brandlberg bezogen!

Strassenseite.
Die von uns geplante 4-gruppige Kita (zwei Kindergarten- und zwei Krabbelstubengruppen) im Regensburger Stadtteil Brandlberg wurde rechtzeitig zum neuen Kindergarten-Jahr fertig und bereits bezogen.
Es ist unser erstes Bauvorhaben, das innen und außen aus vorgefertigten Sichtbetonelementen gebaut wurde. Der Beton ist sandfarben eingefärbt, die Oberflächen unterschiedlich behandelt, sodass die Fassade leicht changiert.

Garten.
Baubeginn Anfang 2017
Fertigstellung September 2018

Bauherr: Kindergarten Brandlberg GmbH
Fotos: Herbert Stolz, Regensburg

 

18. April 2018: Erfolgreich in Oberfranken

.
Die Industriebrache der ehemaligen „Kulmbacher Spinnerei“  hat eine Größe von ca. 14 Hektar und befindet sich inmitten der Ortslage der Marktgemeinde Mainleus in Oberfranken.
Schwerpunkt des städtebaulichen Entwurfs ist die Entwicklung einer tragfähigen Bau-, Nutzung- und Freiraumstruktur, um die schrittweise Revitalisierung des Areals sowie dessen Integration in den städtebaulichen Kontext zu ermöglichen.
.
.
Beurteilung durch das Preisgericht:

„Die Arbeit geht sehr konsequent von einem weitgehenden Erhalt und einer sukzessiven Umnutzung der bestehenden Hallen aus. Damit ergibt sich ein spannendes, innovatives städtebauliches Grundgerüst, dessen Mittelpunkt die Baumwollhalle mit alter Weberei und das Kesselhaus mit angegliederten Gebäuden bildet. Damit wird den Anforderungen des Denkmalsschutzes in vollem Umfang Rechnung getragen.
Die Sukzessionsfläche bleibt erhalten und wird nach Westen bis zur Nord-Südachse vergrößert. Die Entwicklung dieser Fläche soll weitgehend sich selbst überlassen werden.
Die Lage der gewerblichen Flächen im Osten ist gut nachvollziehbar und wird durch den in die Spinnereihalle integrierten Nahversorger von den entstehenden Wohneinheiten getrennt. Die Nutzung der zu erhaltenden Zweizylinderspinnerei vor allem für Oldtimer und die gläserne Werkstatt wird positiv gesehen.“
.
.
(…)
„Besonderes Merkmal dieser Arbeit ist, dass die tragende Konstruktion der Spinnerei im Norden und der Weberei im Osten erhalten bleibt und – nach Zwischennutzung – sukzessive in dieses Gerüst flexible und erweiterbare Wohnelemente und auch Einheiten für Startups und nicht störendes Gewerbe eingebaut werden. Dabei geht die Arbeit von der Annahme aus, dass diese Art von Wohnungen vor allem für Studenten attraktiv ist. Auf diese Weise können bis zu 370 Wohneinheiten einschließlich der würfelförmigen Geschosswohnungsbauten am östlichen Rand, gedacht auch als Boardinghäuser und Wohnungen für Dozenten, errichtet werden. Damit wird die geforderte Anzahl an Wohneinheiten um 150% überschritten. Es wird sehr kritisch gesehen, ob Mainleus für Studenten und Dozenten attraktiv genug sein wird, um diese Wohnungen – auch über einen längeren Zeitraum – füllen zu können. Andere Wohnangebote, die für diesen Ort realistischer sind, fehlen in dieser Arbeit. So wünschenswert es wäre, dieses Konzept konsequent umzusetzen, so kritisch wird dessen wirtschaftliche Umsetzung gesehen, da sie in der Hand weniger und mutiger Investoren liegen müsste.“
(…)
„Der ambitionierte Ansatz unterliegt einem absoluten Formalismus, der selbst einer anspruchsvollsten Realisierungsabsicht nicht standhalten würde.“ (…sagt die Jury)

.
4. Rang (Anerkennung) im nicht offenen städtebaulichen Wettbewerb „Alte Spinnerei“ in Markt Mainleus 2018

Landschaftsarchitekten:
Wamsler Rohloff Wirzmüller FreiRaumArchitekten, Regensburg

Mitarbeit:
Maximilian Koch

Modell:
Heinz Kolaczek, Regensburg

Ausloberin:
Markt Mainleus

mehr auf competitionline

 

9. Februar 2018: Angerinsel in Nittenau

.
Eine auf den historischen Bestand verweisende neue Baustruktur folgt dem Uferverlauf der Regenarme und integriert in außergewöhnlicher Lage vielfältige Bau- und Wohnformen in einer markanten städtebaulichen Form.
Die einzelnen Bausteine dieser Form sind im Entwurf nur beispielhaft dargestellt. Sie könnten auch vertauscht werden und dürfen heterogen sein: unterschiedlich hohe, unterschiedlich tiefe Gebäude nebeneinander, auch Dachformen und Nutzungen können variieren. Das Viertel soll „gewachsen“ wirken. Einzige Bedingung: die Fassaden zum Anger folgen einer präzisen Flucht und bilden damit den gemeinsamen öffentlichen Raum.

Ein größerer Baukörper – vielleicht eine Pension – bildet den markanten räumlichen Abschluss / Auftakt im Osten.

Das kleine Museum „Haus des Flusses“ liegt ganz im Westen mit Bezug zur Regenaue in prominenter Lage gegenüber der Altstadt.

Anerkennung im nicht offenen Realisierungswettbewerb „Angerinsel“ in Nittenau 2018

Landschaftsarchitekten:
Wamsler Rohloff Wirzmüller FreiRaumArchitekten, Regensburg

Mitarbeit:
Maximilian Koch, Stephanie Fischer, Dominic Fohrer, Robert Bichlmaier

Modell:
Heinz Kolaczek, Regensburg

Ausloberin:
Stadt Nittenau

mehr auf competitionline

 

2. Februar 2018: Neuer Stadtteil „Dietenbach“ in Freiburg im Breisgau

.
In Freiburg im Breisgau wird nördlich des Stadtteils „Rieselfeld“ der neue Stadtteil „Dietenbach“ geplant. Das Grundstück ist über 100 ha groß und soll Raum bieten für 15.000 Einwohner mit 90 Kindergartengruppen, drei Straßenbahn-Haltestellen usw.

.
.
Nicht offener städtebaulicher Wettbewerb mit 30 Teilnehmern 2017/18

Landschaftsarchitekten:
Wamsler Rohloff Wirzmüller FreiRaumArchitekten, Regensburg

Mitarbeit:
Robert Bichlmaier

Ausloberin:
Stadt Freiburg im Breisgau

die Preisträger auf competitionline

 

26. Oktober 2017: Gewonnen

Pfleiderer-Gelände

Wir freuen uns über den 1. Preis im Einladungswettbewerb „Lechstraße – ehem. Pfleiderer Gelände“ in Regensburg!

Auf der jetzigen Industriebrache an der stark befahrenen Kreuzung sollen 175 Wohnungen entstehen und in geringem Umfang als Schallschutz Gewerbe, gemischt mit sozialen oder diakonischen Einrichtungen.
Unser Entwurf verzichtet auf eine vollständig geschlossene Bebauung entlang der Lechstraße und schafft gleichzeitig im Innenbereich ein ruhiges Wohnquartier, das zur bestehenden Wohnbebauung im Westen vermittelt. Drei geknickte, fünf- und sechsgeschossige Gebäude zur Lechstraße rhythmisieren den Straßenraum.
Die Jury lobt die Arbeit als „denkbar einfaches Prinzip“, das „über eine Reihe von Gestaltprinzipien zu überzeugen weiß“.

Landschaftsarchitekten:
Wamsler Rohloff Wirzmüller FreiRaumArchitekten, Regensburg

Mitarbeit:
Maximilian Koch, Stephi Fischer, Robert Bichlmaier, Dominic Fohrer

Modell:
Heinz Kolaczek, Regensburg

Ausloberin:
ESW – Evangelisches Siedlungswerk in Bayern Bau- und Siedlungsgesellschaft mbH, Nürnberg

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung

mehr auf competitionline