Auf der jetzigen Industriebrache mit ca. 1,5 ha an der stark befahrenen Kreuzung Donaustaufer / Lechstraße soll ein Urbanes Gebiet (MU) entstehen mit ca. 160 Wohnungen, Gewerbe und einem Parkaus, das den gesamten ruhenden Verkehr aufnimmt.

Unser Entwurf verzichtet auf eine vollständig geschlossene Bebauung entlang der Lechstraße und schafft gleichzeitig im Innenbereich ein ruhiges Wohnquartier, das zur bestehenden Wohnbebauung im Westen vermittelt. Drei geknickte, fünf- und sechsgeschossige Gebäude zur Lechstraße rhythmisieren den Straßenraum.

Pfleiderer-Gelände

Die Wettbewerbsjury lobte die Arbeit als „denkbar einfaches Prinzip“, das „über eine Reihe von Gestaltprinzipien zu überzeugen weiß“.

Während der Erstellung des Bebauungsplans entwickelten wir in der begleitenden Objektplanung exemplarische Grundrisse, die mit der Regierung der Oberpfalz auf Förderfähigkeit abgeklopft wurden.
In der Bearbeitung stellte sich heraus, dass es im Grundstück keine A- oder B-Lagen gibt, weil praktisch alle Wohnungen über hohe Qualität verfügen, auch die Wohnungen in der Schallschutzbebauung.
Alle Wohnungen sind förderfähig, auch die frei finanzierten.

1. Preis im städtebaulichen Realisierungswettbewerb „Lechstraße – ehem. Pfleiderer Gelände“ in Regensburg
Auftrag für Städtebaulichen Entwurf, Bebauungsplan mit Grünordnungsplan.

Landschaftsarchitekten:
toponauten freiraumarchitekten, Regensburg

Bebauungsplan:
Dömges Architekten AG, Regensburg

Mitarbeit:
Maximilian Koch, Stephi Fischer, Robert Bichlmaier, Dominic Fohrer, Holger Frieser

Modell:
Heinz Kolaczek, Regensburg

Rendering:
Linus Grimminger

Ausloberin und Bauherr:
ESW Projektentwicklung GmbH, Nürnberg

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